
Man könnte jetzt wieder anfangen, vom Wetter zu rede, was in der ersten Nacht auch echt richtig scheiße war, alle waren nass bis auf die Unterwäsche und Acts wie Moderat konnten gar nicht erst auftreten. Ein etwas ernüchternder Start irgendwie, aber was macht das schon, man hatte sich ja die Stunden zuvor schon die Seele aus dem Leib getanzt.

Wie soll man die Stimmung auf diesem Festival überhaupt beschreiben, auch XYZ hat sich in seinem Blog daran versucht. So viele Menschen bilden für ein Wochenende ein harmonische feierwütige Einheit, die es in dieser Form so schnell nicht noch einmal gibt. Menschen aus zig verschiedenen Ländern, die extra nach Deutschland reisen, um eine der größten Partys mitzufeiern. Es fängt allein schon bei den Securitys an, auf anderen Festival sind das meistens grimmig schauende, unfreundliche Männer und Frauen, die der Meinung sind, das ausstrahlen zu müssen, um geeignet für diesen Beruf zu sein. Auf dem Melt! ist das ganz anders, man wird angelächelt, es werden Witzchen gemacht und die Securitys machen sogar eine Wasserschlacht direkt vor der Bühne. Das spiegelt im Kleinen das wieder, was man auf dem Melt! empfindet.

So ziemlich alle Auftritte waren atemberaubend, ob The Whitest Boy Alive, Animal Collective, Fever Ray, Phoenix, Travis, Hell, Bonaparte, Digitalism, Gossip, Ellen Allien... völlig egal, alles war gut!
Wir hatten sogar den schönsten verschlafenen Sonnenaufgang.

Ja doch, das hätte von mir aus immer so weitergehen können.
Ich freue mich schon auf nächstes Jahr!
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